Intervallfasten

Intervallfasten – Dauerhaft abnehmen ohne zu hungern

Intervallfasten

Fasten, also der komplette Verzicht auf Nahrung, wird seit vielen Jahrhunderten praktiziert. Damals häufig nur aus religiösen Gründen, ist das Fasten heute vor allem eine Möglichkeit, dauerhaft Gewicht zu verlieren.

Besonders das Intervallfasten, also ein zeitweiser Verzicht auf feste Nahrung, ist heute immer häufiger im Gespräch.

Zahlreiche gesundheitliche Vorteile sprechen für das Intervallfasten, denn hier können Sie nicht nur viele überflüssige Kalorien einsparen, sondern auch die Autophagie, die körpereigene Reduktion von kranken Zellen, ordentlich anheizen.

Aber wie funktioniert eigentlich das Intervallfasten und welche Möglichkeiten bietet diese Form der Ernährung, um endlich erfolgreich abnehmen zu können? Dies wollen wir Ihnen im Folgenden erklären.

Was ist Fasten und wie funktioniert es?

Wer abnehmen möchte, hat in den vergangenen Monaten/Jahren sicherlich vom Intervallfasten gehört. Diese Methode, die sich vom klassischen Fasten ableitet, ist eine Form der Ernährungsweise, die unseren Körper entlastet und ihm zugleich neue Energien beschaffen kann.

Wer sich für das Intervallfasten zur Gewichtsreduktion entscheidet, muss einige Regeln beachten, damit der Schlankheitseffekt einsetzen und der Körper in die Autophagie gehen kann. Beim Intervallfasten wird nicht über mehrere Tage auf den Konsum von fester Nahrung verzichtet, sondern nur für einige Stunden gefastet.

Auch wer nur wenige Stunden fastet, kann seinem Körper damit Gutes tun. Der Stoffwechsel wird optimiert, der Magen-Darm-Trakt entlastet, die Zellerneuerung angekurbelt und nicht zuletzt verliert man überflüssige Kilos.

Um die Anti-Aging Wirkung von Intervallfasten auszunutzen, verzichtet man über einen Zeitraum von mehreren Stunden auf die Aufnahme von fester Nahrung.

In der sogenannten 16:8 Methode, die eine der Varianten des Intervallfastens darstellt, wird in einem Zeitraum von 16 Stunden gefastet, die verbleibenden acht Stunden nimmt man maximal 80% seines Gesamtumsatzes zu sich, um effektiv und vor allem dauerhaft Gewicht reduzieren zu können.

Optimalerweise legt man den Zeitraum der 16 Stunden so, dass er in die Nacht fällt. So kann man problemlos die vermeintlich lange Zeit ohne Nahrung überstehen, denn in der Regel verschläft man regelrecht einen Großteil des Zeitfensters.

Wer also schon am frühen Nachmittag die letzte Mahlzeit zu sich nimmt, der darf nach 16 Stunden am Morgen wieder etwas zu sich nehmen. Wer gerne am späten Abend isst, aber gut auf das Frühstück verzichten kann, der kann sich seine Ess- und Fastenfenster auch so legen, das er am späten Abend noch eine Mahlzeit zu sich nimmt, und dafür erst wieder am nächsten Tag zu Mittag isst.

Intervallfasten ist also ein einfach einzuhaltendes Ernährungskonzept, das sich leicht in jeden Tagesablauf individuell integrieren lässt.

>> Finde heraus, ob Intervallfasten für Dich geeignet ist, erhalte Intervallfasten-Informationen unverbindlich & kostenlos.

Durch das relativ große Fastenfenster wird Ihr Magen-Darm-Trakt nicht pausenlos mit Essen belastet, es wird weniger Insulin ausgeschüttet, der Heißhunger bleibt aus. Außerdem werden nach einigen Stunden des Nahrungsverzichts autoimmune Funktionen aktiviert.

Wie Wissenschaftler in langen Studien beweisen konnten, wird durch den Verzicht auf Nahrung die sogenannte Autophagie aktiviert. Bei der Autophagie werden körpereigene Zellen, die schädigende/krankmachende Funktionen haben, von den gesunden Zellen einfach zerstört.

Wie Forscher beweisen konnten, ist es durch die durch Intervallfasten angefeuerte Autophagie möglich, Krankheitsrisiken wie Alzheimer, Krebs oder Demenz deutlich zu verringern.

Somit ist das Intervallfasten nicht nur eine effektive Abnehmmethode, mit der Sie dauerhaft Gewicht reduzieren können, sondern auch eine Art, Ihren Selbstheilungsmechanismus zu aktivieren.

Welche Varianten von Intervallfasten gibt es?

Intervallfasten kann in unterschiedlichen Varianten betrieben werden. Somit können Sie diese Ernährungsform so einstellen, dass es optimal auf Ihren individuellen Lebensstil passt. So können Sie Ihre Zeitfenster so ausdehnen, wie es Ihnen passt. Wichtig ist dabei aber immer die Einhaltung von mindestens 16 Stunden Nahrungsverzicht.

Auch OMAD – Abkürzung für One Meal a Day, ist eine Variante, die die Hardcore Jünger des Intervallfastens praktizieren. Hier dehnen Sie Ihre Fastenzeit so sehr aus und nehmen in 24 Stunden nur eine Mahlzeit ein.

Die beliebtesten Formen des zeitweisen Verzichts auf feste Nahrung sind allerdings die 5:2 Variante sowie die 16:8 Variante.

16:8 Intervallfasten

Diese einfache Variante ist vor allem für Anfänger geeignet.

Hier wird 16 Stunden auf Nahrung verzichtet. In diesen 16 Stunden dürfen nur kalorienfreie Getränke wie Wasser, Tee oder schwarzer Kaffee konsumiert werden. In den verbleibenden acht Stunden sollten Sie nicht mehr als 80% des Gesamtumsatzes zu sich nehmen.

Diesen Gesamtumsatz kann der behandelnde Arzt errechnen oder Sie lassen im Internet Ihren Gesamtumsatz errechnen. Die Zeitfenster können beim 16:8 Intervallfasten so gelegt werden, wie es zum Tagesablauf des Abnehmwilligen passt.

Es bietet sich an, dass Sie die meisten Stunden des Fastens auf die Nacht legen. Somit wird ein auftretendes Hungergefühl besser überstanden, denn Sie verschlafen es hier ganz einfach.

Die 16 Stunden, bei denen Sie auf Nahrung verzichten, entlasten den Körper und sorgen für eine optimierte Fettverbrennung, denn wer nicht ständig den Körper mit Nahrung, Snacks und süßen Getränken beliefert, drosselt seine Insulinausschüttung und kann so seine Fettverbrennung optimieren.

5:2 Intervallfasten

Das 5:2 Intervallfasten ist ebenfalls eine der beliebtesten Formen des Intervallfastens.

Anders als beim 16:8 Fasten, verzichten Sie nicht stundenweise auf die Aufnahme von Nahrung. 5.2 steht hier vielmehr für fünf Tage, an denen Sie nach Herzenslust schlemmen und genießen können und zwei Tage, an denen Sie fasten, beziehungsweise die Kalorienzufuhr drastisch drosseln.

Während Sie an den fünf Tagen so viel essen dürfen wie Sie möchten, nehmen Sie an den beiden anderen Tagen höchstens 500 Kalorien (Frauen) beziehungsweise 600 Kalorien (Männer) zu sich.

Bei dieser Fastenmethode können Sie nicht nur abnehmen, sondern auch der Blutdruck reguliert sich durch das Fasten, die Blutfettwerte nehmen erkennbar ab. Wer sich mit dem Intervallfasten 5:2 beschäftigt, merkt schnell, dass das Fastenlimit von 500 beziehungsweise 600 Kalorien schnell erreicht ist.

Burger, Pommes und Kuchen sprengen rasch das geringe Kalorienkonto. Es lohnt sich, an diesen Tagen auf eine kalorienarme und kohlehydratereduzierte Nahrung zurückzugreifen. So können Sie auch an den Fastentagen eine vollwertige Mahlzeit zu sich nehmen, ohne hungern zu müssen.

Auch bei dieser Methode wird der Körper entlastet. Sie werden bewusster im Umgang mit Lebensmitteln und deren Kaloriengehalt und tun Ihrem Körper durch die beiden Fastentage etwas Gutes.

Diese Fastenmethode eignet sich besonders für alle, die einen unstrukturierten Tagesplan haben oder sich durch wechselnde Schichten nur schwer an die 16:8 Methode halten können. Auch für jene, die gerne schlemmen, lassen sich die zwei Fastentage gut aushalten.

Finde heraus, ob Intervallfasten für Dich geeignet ist,
erhalte Intervallfasten-Informationen unverbindlich & kostenlos
.

Welche gesundheitlichen Vorteile bringt das Intermittierendes Fasten?

Dass das Intervallfasten auch gesundheitliche Vorteile bringt, ist mittlerweile bekannt. Beweise dafür gehen hauptsächlich auf an Mäusen durchgeführten Tierversuchen zurück. In einer der neusten Studien untersuchten Forscher vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) die kleinen Tiere auf die verschiedensten gesundheitlichen Parameter. Daraus folgten außergewöhnliche Erkenntnisse zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Körpergewicht, Diabetes oder sogar mit Krebs.

Die Tiere wurden ab dem Alter von acht Wochen bis zu ihrem Tod betreut und erstaunlicherweise stieg ihre Lebenserwartung durch das Fasten an. Aber was sind die Gründe dafür? Laut den Forschern löst diese Art der Ernährung einen bestimmten Zellreinigungsprozess aus, die sogenannte Autophagie. Der Körper reinigt sich nun also von selbst.

Der Stoffwechsel wird trainiert, was einen weiteren Vorteil bringt: Die Leber nimmt weniger schädliche Gifte auf. Manchen dieser Giften sagt man ja sogar nach, dass sie die Bildung von Insulin fördern, was nachweislich Diabetes auslösen kann. Also wiesen die fastenden Mäuse deutlich weniger Diabeteserkrankungen auf.

Mehr über Stoffwechsel erfährst du hier: Den Stoffwechsel ankurbeln

Das Hauptziel des Intervallfastens ist für viele Menschen ja die Reduzierung des Körpergewichtes. Auch in diesem Bereich wurden neue Erkenntnisse gewonnen. Isst man längere Zeit nicht, dann geht der Körper an seine eigenen Fettreserven und baut diese ab.

Soweit ist das alles noch ganz einfach, aber warum bleibt der gehasste JoJo – Effekt dabei aus? Ganz einfach: Da man nicht dauerhaft keine Kalorien zu sich nimmt, sondern nur zu bestimmten Zeiten oder auch Tagen, führt es in der restlichen Zeit auch nicht zu einer übermäßigen Aufnahme von Kalorien. Gewohnheiten bleiben gleich und man nimmt nicht wieder zu. Außerdem wird nachweislich das Selbstwertgefühl und auch das allgemeine Befinden verbessert.

Was aber hat jetzt das Intervallfasten mit Krebs zu tun? An dem Beispiel der Mäuse wurde bestätigt, dass es die Entstehung von Krebszellen verlangsamen oder in manchen Fällen sogar verhindern kann. Das ist so, weil das Fasten die DNA Zellen vor Schäden schützen kann und auch eine gewisse Eigenreperatur beschädigter Zellen beschleunigt.

Das alles sind sicherlich faszinierende Erkenntnisse, doch in wie weit ist das nun mit der menschlichen Gesundheit zu vergleichen? Die Meinungen hier sind gespalten. Einerseits geht man davon aus, dass die Ergebnisse sich auch auf den Menschen übertragen lassen. Anderseits gibt es Forscher wie Dr. Dan Ehninger, die zur Vorsicht aufrufen. Es fehlt einfach noch an Grundlagenstudien.

Selten gibt es wissenschaftliche Studien, das Meiste über das Fasten und seine Wirkung auf den Menschen fand man mithilfe des religiösen Fastens oder mit kleinen Experimenten mit wenigen Teilnehmern heraus. Dabei wurde genau wie bei den Mäusen eine stärkere Resistenz gegen Diabetes festgestellt und sogar die Herzgesundheit soll durch das Fasten verbessert werden.

Natürlich wurde auch eine Gewichtsabnahme bewiesen, wobei deutlich mehr Körperfett reduziert wurde, als bei herkömmlichen Methoden.

Gesund abnehmen und das Gewicht halten das ist Intervallfasten

Schlagwörter: , , , , ,
Previous Post
Weintrauben Gesund Kalorien
Bauchfett Wegbekommen

Warum Weintrauben gesund und reich an Kalorien sind

Next Post
Fitness zu Hause
Bauchfett Wegbekommen

Fitness zu Hause – Sport einfach nach Hause verlegen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.